Wenn die Tage kürzer werden, versammelt man sich gerne mit der Familie oder mit guten Freunden zu einem gemütlichen Fondueabend. Die Grundrezeptur für ein Käsefondue ist grundsätzlich immer gleich, doch gibt es viele Varianten, die man nach seinem persönlichen Geschmack gestalten kann.
Käsefondue wird von Nichtschweizern oft als Schweizer Nationalspeise betrachtet. Die Bezeichnung "Fondue" stammt vom französichen Wort fondre (schmelzen), was andeutet, dass die Erfindung aus einem französischsprachigen Kanton stammen muss. Wo jedoch der Ursprung genau liegt, ist schwer nachprüfbar und die welschen Kantone machen sich diese Ehre gerne streitig. So gibt es denn auch typische lokale Varianten, wie Neuenburger-, Waadtländer-, Genfer- oder Freiburgerfondue.
Die Grundzubereitung ist immer die gleiche. Ein Standardrezept und viele Varianten finden Sie
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Fonduemahlzeiten haben eine grosse Tradition und sind weit mehr blosse Nahrungsaufnahme. Das gemeinsame Essen aus einem Topf fördert die Geselligkeit und gibt gute Stimmung. Es haben sich auch zahlreiche Gebräuche im Zusammenhang mit Fondue herausgebildet. Wer z.B. einen Brocken verliert, gibt seiner Tischnachbarin, bzw. dem Nachbar einen Kuss, spendet eine Flasche Wein oder muss eine vorher verabredete "Strafe" auf sich nehmen. Beliebt ist auch der Coup du Milieu, womit ein Schluck Kirschwasser mitten drin gemeint ist. Viele Liebhaber baden auch die Brotwürfel in Kirsch, bevor sie dieselben in den Käse tauchen.
Mehr zur Zubereitung, zu den geeigneten Käsesorten und zur richtigen Ausrüstung finden Sie
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