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Hightech auf dem Bauernhof spart Pflanzenschutzmittel

Statt dass die Pflanzenschutzmittel flächendeckend über die Äcker verteilt werden, wird das Feld zuerst mit speziellen Sensoren auf Schädlingsbefall abgesucht. Dank der genauen Ortung mit GPS kann das benötigte Mittel anschliessend gezielt an den richtigen Stellen gesprüht werden.



Anlässlich des Workshops „Sensoren für Precision Farming“ stellten Forscher der Uni Hohenheim am 16. Mai 2007 das Resultat langjähriger Forschung vor. Punktgenaue Landwirtschaft sei das Ziel, denn Fruchtbarkeit, Wassergehalt, oder Krankheitsbefall könnten innerhalb eines Feldes stark schwanken, erklärte Professor Claupein vom Institut für Pflanzenbau und Grünland. Mit Precision Farming werden diese Unterschiede berücksichtigt. Der Landwirt bringt ausschliesslich an den Stellen, wo es nötig ist, Wasser, Dünger oder Pflanzenschutzmittel ein und zwar nicht zu viel und nicht zu wenig, sondern in der optimalen Menge. Neben substantiellen Einsparungen an Produktionsmitteln werden die Umweltbelastung und die Rückstände auf den Pflanzen auf ein Minimum reduziert.

Wie funktioniert das System?

Sensoren erkennen Pflanzenkrankheiten, Wassermangel, Reifegrad von Gemüse oder unterscheiden Steine von Kartoffeln – und das schneller, genauer und oft schon viel früher als das menschliche Auge. Befestigt sind sie an Traktoren, kleinen Robotern oder sogar an unbemannten Flugzeugen mit drei Metern Spannweite. Dank Vergleichsbilder erkennt die Kamera am Traktor verschiedene Unkräuter, dank Satellitennavigation merkt sich der Trecker den Standort, Ausgerüstet mit drei Tanks verschiedener Pflanzenschutzmittel versprüht der Traktor bei der nächsten Überfahrt genau das passende Mittel – exakt dort, wo das entsprechende Unkraut steht.

Dies ist nicht Science Fiction sondern Realität, wie an der Demonstration auf der Versuchsstation Ihinger Hof gezeigt wurde. Mit dem Workshop wollen die Forscher der Uni Hohenheim die Umsetzung der Systeme in die landwirtschaftlich Praxis voranbringen. Die Beispiele reichen von Sensoren, die den Reifegrad von Kiwis erkennen, bis zu Sensoren, die beim Mähdreschen den Ertrag pro Flächeneinheit errechnen. „Fast alle in Hohenheim vorgestellten Sensoren sind Prototypen, die es noch nicht in Serie gibt“, erläutert Wilhelm. Claupein. Noch nicht.

Mittlerweile sind die Hightech-Traktoren schon im Einsatz. Wer einen solchen Allrounder in der Landwirtschaft einsetzten möchte, wird dafür allerdings tief in die Tasche greifen müssen. Diese Investition ist nur dann rentabel, wenn dauerhaft eine sehr grosse landwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet werden muss. Bauern, die Landwirtschaft im grossen Stil betreiben, werden von einer solchen Maschine immens profitieren.

Quelle: Universität Hohenheim



Druckversion title=DruckversionRB[1. Aug. 2014] Weiterempfehlen Weiterempfehlen


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