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Zuchtlachs-Verunreinigung: Sturm im Wasserglas?
Alarmierende Meldungen in den Medien über hohe Schadstoffgehalte in atlantischem Zuchtlachs erweisen sich bei genauerer Prüfung als übertrieben. Bei den Urhebern dieser Panikmache werden nicht nur lautere Motive vermutet. -GB-

Alarmierende Meldungen über Schadstoffe im Zuchtlachs kursierten kürzlich in den Medien. Eine neue Studie hatte gezeigt, dass atlantischer Zuchtlachs deutlich stärker mit krebsverdächtigen Umweltgiften wie Dioxinen belastet ist als pazifischer Wildlachs, wobei dies vor allem Billigprodukte betraf. Doch «die Schweizer Grenzwerte sind nicht überschritten», entwarnte das Bundesamt für Gesundheit BAG. Am stärksten war Lachs aus Schottland und den Färöer-Inseln belastet, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin "Science". Bei Farmlachs lag der Dioxin-Gehalt elfmal höher als bei Wildlachs. Die hohen Rückstände stammen von verunreinigtem Fischöl im Fischfutter. Die Forscher empfehlen den Lachsfarmern daher, auf Futter aus Soja oder Raps umzusteigen. Das Problem ist nicht neu und scheint sogar auf dem Weg zur Besserung zu sein: Laut BAG nahmen die Gehalte dieser Rückstände in den letzten zwanzig Jahren deutlich ab. Zurzeit «drängen sich keine konkreten Massnahmen zum Fischkonsum auf», meint das BAG. Auch das Bundesamt für Veterinärwesen, welches die Importe stichprobenweise analysiert, hält die Befunde «nicht für alarmierend», wird aber «das Kontrollprogramm anpassen». USA verunglimpfen europäischen Zuchtlachs Die norwegischen Behörden haben Vorwürfe aus den USA zurückgewiesen, im Zuchtlachs kämen bedenkliche Giftstoff-Mengen vor. Die von den US-Forschern genannten Zahlen z.B. über Dioxine seien «längst bekannt» und bei norwegischem Zuchtlachs immer unterhalb der EU- und WHO-Grenzwerte. «Science» hatte berichtet, Farmlachs sei erheblich stärker belastet als wilder, vor allem billiger europäischer. Man könnte dahinter eine Retourkutsche der Amerikaner an die EU vermuten. Auch Claude Wüthrich vom Bundesamt für Gesundheit hält die Studie für etwas unfair: «Die unterschiedlichen Rückstände stammen eher vom Vergleich mit pazifischem Lachs: Dieser ist generell weniger belastet als atlantischer. Ob wild oder Zucht spielt eine geringere Rolle». Und die Befunde tönen zwar brisant, weil «Zuchtlachse bis elfmal mehr Dioxine enthalten». «Aber die gemessenen Werte schöpfen die Schweizer bzw EU-Grenzwerte nur zu einem Viertel aus», so Wüthrich. «Und diese Schadstoffe sind zwar krebsverdächtig, gehören aber nicht zur bedenklichen erbgutschädigenden Klasse. Die englische Food Standard Agency empfiehlt weiterhin zweimal Fisch pro Woche, davon einmal fettreicher wie Lachs. -GB-


Druckversion title=DruckversionRB[26. Jan. 2004] Weiterempfehlen Weiterempfehlen


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