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Alkoholtestgeräte im Test

Verschiedene Tests zeigen, dass billige Geräte ihre Benutzer in falscher Sicherheit wiegen. Nur teurere Geräte können überzeugen. Eine gute Wahl ist das ACE Alcoscan II für etwa € 199.-.



Gerade während der Festtagszeit wird wieder oft und viel getrunken. Das weiss auch die Polizei und macht entsprechende Kontrollen. Das ist auch gut so, denn der Alkohol ist noch immer einer der grössten Killer im Strassenverkehr.  Aufgrund der verschärften Gesetzgebung hinsichtlich der zulässigen Alkoholgrenzwerte im Strassenverkehr wüsste deshalb so mancher gerne, wie viel Alkohol er denn nun wirklich intus hat. Denn oft weiss man ja nicht wirklich genau, wie viel man über die Zeit getrunken hat und fühlt sich grundsätzlich sogar noch fit.

Aufgrund des Preiszerfalls der letzten Jahre und einer von den Herstellern versprochenen besseren Genauigkeit der Alkohltestgeräte werden diese günstigeren Geräte auch für Private zunehmend interessanter. Wichtig für den Einsatz solcher Geräte sind neben einer ausreichenden Genauigkeit aber auch die Bedienungsfreundlichkeit. Im alkoholisierten Zustand gilt das ganz besonders. In jedem Fall sind aber auch teurere Geräte in jedem Fall günstiger als eine Strafe oder gar ein Unfall.

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Test von ARD Ratgeber Technik

ACE Alcoscan II
Der Testsieger
ACE Alcoscan II
ARD Ratgeber Technik hat einige Geräte aus verschiedenen Preissegmenten verglichen. Der Test ergab ein gemischtes Bild: Die billigen Geräte waren entweder schon zu Beginn defekt und zeigten bei nachweislich alkoholisierten Personen nichts an, oder dann waren die ausgewiesenen Werte im Vergleich zur parallel durchgeführten Blutprobe viel zu tief (siehe Tabelle 1). Nur die Blutanalyse liefert nämlich unbestechliche Ergebnisse. Gerade das Clatronic-Gerät war offenbar defekt oder völlig unbrauchbar. Auch war die Bedienung bei den billigen Geräten nicht einwandfrei, weil nicht sichergestellt war, dass der Luftstrom auch wirklich durch das Gerät fliesst. Bei einigen fehlte auch ein austauschbares Mundstück. Als gute Wahl erwies sich das ACE II, das nur Abweichungen im Bereich +/- 1 % zeigte, einfach zu bedienen war und auch ein austauschbares Mundstück besitzt. Beim eingesetzten Referenzgerät Dräger Alcotest 6510, das auch von der deutschen Polizei verwendet wird, ergaben sich keine signifikanten Abweichungen vom Bluttest. Das Gerät liegt aber in einer ganz anderen Preisklasse.

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Tabelle 1: Test der ARD
Gerät Preis € Bemerkung Ergebnis
Dräger Alcotest 6510 790.- Referenzgerät
(deutscher Polizei)
keine signifikante Abweichung
ACE Alcoscan II 199.- Testsieger +/- 1 % Abweichung
iCC 2004-D-DUC 51.- nicht empfehlenswert zwischen -3 und -10 % Abweichung
Zaphir CDP 2000 30.- nicht empfehlenswert zwischen -19 und -7 % Abweichung
Clatronic AT 3260 15.- defekt ? keine Anzeige

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Test der Zeitschrift LexPress

Die Zeitschrift LexPress hat ebenfalls einige Geräte getestet und mit dem Referenzgerät verglichen, das die österreichische Polizei einsetzt (Envitec Alcoquant 6020) (siehe Tabelle 2). Auch hier wurde das ACE Alcoscan II zum Preis/Leistungssieger ernannt. Die Abweichungen betrugen für dieses Gerät in diesem Test +/- 0.06 Promille. Damit liegt es hinsichtlich der Genauigkeit auf der gleichen Stufe wie das Referenzgerät, dies aber zu einem deutlich günstigeren Preis. Leistungssieger wurde in diesem Test der Bruder des deutschen Referenzgerätes: Dräger Alco Test 7510. Dieses Gerät kostet allerdings stolze 1490 €. Durchgefallen ist beim Test das ACE I (AL7000), das eine Ungenauigkeit von +/- 0.47 Promille zeigte.

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Tabelle 2: Test von LexPress
Gerät Preis € Bemerkung Ergebnis
Envitec Alcoquant 6020 790.- Referenzgerät
(österreichischen Polizei)
Abweichung +/- 0.06 Promille
Dräger Alco Test 7410 1480.- Testsieger; Profigerät mit
GPS für Serienmessungen
Abweichung +/- 0.04 Promille
ACE Alcoscan II 199.- Preis/Leistungssieger Abweichung +/- 0.06 Promille
ACE I (AL7000) 99.- nicht empfehlenswert Abweichung +/- 0.47 Promille

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Fazit

Günstige Geräte gaukeln eine Sicherheit vor, die es nicht gibt. Die Abweichungen bei den billigen Geräten liegen insbesondere im negativen Bereich. Im Ernstfall haben die zu tiefen falschen Werte erhebliche Konsequenzen. Nur gute Geräte die richtig angewendet werden ergeben auch verlässliche Messwerte. Deshalb gilt nach Alkoholgenuss weiterhin der Grundsatz: Wer fährt trinkt nicht! - Wer trinkt fährt nicht!



Druckversion title=DruckversionBB[27. Nov. 2010] Weiterempfehlen Weiterempfehlen


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