Home
Home
Home

Home
Aktuell
Webtv
Kurzmeldungen
Trends
Produkte
Bücher
Diskussion
Archiv
Links
Kalender
Fachbereich



ausdrucken... Druckversion

 

Google


GVO-Kennzeichnung in der EU

EU-Agrarminister beschliessen GVO-Kennzeichnung

Inhalt

Der Informationsdienst VWD meldet, dass in der Europäischen Union (EU) gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in Lebensmitteln und Tierfutter künftig klar auf den Etiketten gekennzeichnet werden müssen. Eine entsprechende Richtlinie haben am Dienstag die EU-Agrarminister in Brüssel formal beschlossen, nachdem das Europäische Parlament bereits zugestimmt hatte. Die Kennzeichnungspflicht gilt, wenn in einem Nahrungs- oder Futtermittel der Anteil von genehmigten GVO den Grenzwert von 0.9 % überschreitet. Bei Organismen, die nicht zugelassen sind, gilt vorläufig eine Obergrenze von 0.5 %, die später aber auf 0 % gesenkt werden soll.

Die neuen Vorschriften erfordern eine entsprechende Kennzeichnung von Tausenden von Erzeugnissen auf den EU-Märkten. Müssen zurzeit beispielsweise Gen-Mais oder Gen-Soja speziell etikettiert werden, so umfasst die neue Regelung auch alle daraus abgeleiteten Produkte, wie z.B. raffiniertes Sojaöl.

Parallel dazu wird eine Verordnung zur Rückverfolgbarkeit von GVO innerhalb der Produktionskette eingeführt werden. Hersteller und Händler müssen in Zukunft deshalb alle Informationen über die Verwendung von GVO offenlegen.

Damit sei die EU-Gesetzgebung über GVO abgeschlossen, sagte EU-Umweltkommissarin Margot Wallström gemäss VWD. Dies werde die internationale Glaubwürdigkeit der EU erhöhen und das Verbrauchervertrauen in Produkte, die GVO enthalten, stärken.

In der Schweiz müssen Lebensmittel, welche gentechnisch veränderte Produkte sind oder solche enthalten bereits seit 1999 entsprechend gekennzeichnet sein (z.B. mit dem Ausdruck "aus gentechnisch verändertem Sojaöl hergestellt"). Wenn keine Zutat zu mehr als 1 % aus gentechnisch veränderten Organismen stammt, kann in der Regel auf den Hinweis verzichtet werden. Für Auslobungen, wie "gentechfrei" oder "ohne Gentechnik hergestellt" wird eine lückenlose Dokumentation über alle Stufen der Produktion verlangt (gemäss Schweizerische Lebensmittelverordnung (LMV) Artikel 22b).


Quelle: LID


vorherige Seite
nach oben

BB / 22.7.2003 - Last update: 06.10.2005
Autor: Dr. Bruno Baumann / Seitenaufrufe: -
[News] [FAQ] [Food chain] [x-plainmefood] [Cooking] [Allerlei] [About us]



Suche nach Restaurant
Lokalsuche für ganz Europa

Forum "Healthy China" 2016 zu Innovation im Biotechnologiebereich in Dalian

ZHEN-AO: Dalian, China (ots/PRNewswire) - Das Forum "Healthy China" 2016 fand am 21. September in Da...

Dritte China International Silver Industry Exhibition startet im November

Guangzhou Poly Jinhan Exhibition Co., Ltd.: Führende Jahresveranstaltung der Dienstleistungsindustr...

5. Tagung der Einkaufsgemeinschaft HSK «Ambulant versus Stationär» (FOTO)

Einkaufsgemeinschaft HSK AG: Bern (ots) - An der heutigen 5. Tagung der Einkaufsgemeinschaft HSK tau...

Die prospektive Studie MOSCATO 01 zeigt, dass molekulare "Portraits", die Ergebnisse von Patienten mit metastasierendem Krebs verbessern

Gustave Roussy: London (ots/PRNewswire) - Wird das Überleben von Patienten durch Gensequenzierung mi...

HOYA präsentiert die Weltneuheit Yuniku: die global erste seh-zentrisch optimierte Brille - hergestellt in 3D Technologie

HOYA Vision Care: Uithoorn, Die Niederlande (ots/PRNewswire) - Die HOYA Vision Care Company, einer d...