Essen und Trinken sind in unserem Leben von zentraler Bedeutung. Das Leben unserer Ahnen war noch viel mehr vom Kampf um das tägliche Brot geprägt. Es ist deshalb nicht weiter verwunderlich, dass sie diesem Bereich des Lebens schon früh eine derartige Bedeutung beimassen, dass er auch im Götterpantheon immer einen sehr wichtigen Platz einnahm.
Meeresnymphe; Beherrscherin des Meeres; Gattin des Poseidon
Aphrodite
Göttin der Liebe und der Schönheit; Gattin des Ares
Apollon
Gott des Lichtes, des Frühlings, der sittlichen Reinheit und Gemässigkeit, der Musik, des Gesanges, der Dichtkunst, der Weissagung; Beschützer der Herden, Helfer im Krieg (röm.: Apollo)
Ares
Gott des Krieges; auch Gott des Feldes (röm.: Mars)
Artemis
Göttin der Jagd, des Wachstums, der Geburt, der feien Natur, Hüterin der Frauen und Kinder; Zwillingsschwester des Apollon; (rom.: Diana)
Athene
(Pallas Athene)
Göttin der Weisheit; Schirmherrin von Kunst und Wissenschaft; Schützerin der kämpfenden Helden; Tochter des Zeus; (röm.: Minerva)
Demeter
Göttin des Ackerbaues; zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, das Getreide, die Saat und die Jahreszeiten
Dionysos
Gott des Weines und der triebhaften Naturkraft (röm.: Bacchus)
Eos
Göttin der Morgenröte. Ihre Aufgabe bestand darin, allmorgendlich mit ihrem Gespann aus dem Okeanos aufzutauchen und damit den Tag anzukündigen. Schwester von Helios und Selene; Entsprechung bei den Römern: Aurora
Erinnyen (Erinyen)
Gruppe von Rachegöttinnen (Alekto, Megära, Tisiphone)
Ganymedes (Ganymed)
Hirtenknabe der von Zeus auf den Olymp entführt wurde, damit er dort als Mundschenk für die Götter sei und ewig dort lebe.
Hades
Gott der Unterwelt und des Erdsegens; auch Ort der Toten (Unterwelt)
Hebe
Göttin der ewigen Jugend, Mundschenkin im Olymp; Gattin des Herakles; Tochter von Zeus und Hera (röm.: Juventas)
Hekate
Göttin der Geister und Gespenster; Genossin der Erinnyen
Helios
Sonnengott. Steuert den Sonnenwagen über den Himmel, dabei ging Eos vor ihm, Selene folgte am Abend.
Hephaistos
Gott des Feuers und der Schmiede (entspricht dem römischen Vulcanus).
Hera
Göttin der Ehe und Familie; Gattin und Schwester des Zeus
Herakles
Unter die Götter aufgenommener Sagenheld; Gott der Athletik (Sport) und der Reise (röm.: Herkules)
Hermes
Gott der Fruchtbarkeit, der Herden und der Weiden, der Gymnastik und der Rede; Beschützer der Diebe und Kaufleute; Förderer von Handel und Verkehr; Götterbote und Begleiter der Toten in die Unterwelt. Erfinder der Lyra (röm.: Merkur)
Hestia
Göttin des Herdes (Familien- und Staatsherd) und des Herdfeuers, Familieneintracht (röm.: Vesta)
Oberster Gott; Gott des Himmels, des Lichtes und des Blitzes
Die römische Götterwelt
Äolus (Aiolos)
Gott der Winde.
Apollo (Apoll)
Gott des Lichtes (Sonengott), des Frühlings, der Musik, des Gesanges, der Dichtkunst und der Vernunft. Normalerweise wird er als schöner Jüngling dargestellt. Oft trägt er einen Lorbeerkranz und benutzt einen vierspännigen Streitwagen.
Gott des Weines und der triebhaften Naturkraft (ursprünglich Gottheit der Fruchtbarkeit, später auch Gott des Weines). Sein Kult war durch wilde Orgien gekennzeichnet. Er wird oft als nackter Jüngling dargestellt und trägt eine Krone aus Wein- und Efeublättern. Sein Streitwagen wird oft von Leoparden oder Ziegen gezogen. Er ist ein Halbbruder von Apollo und steht für die dunklere und chaotischere Seite der menschlichen Natur. Bacchus verfügt über ein Gefolge von Satyrn, die oft zusammen mit Schlangen dargestellt werden, die sich um ihren Leib winden. Der Umgang mit diesen Schlangen war ein Bestandteil des Bacchus-Kultes. (griech.: Dionysos)
Gott der Fruchtbarkeit; Förderer von Handel und Verkehr (griech: Hermes)
Minerva
Jungfräuliche Göttin der Weisheit. Sie ist die Tochter von Jupiter und wird immer in Rüstung dargestellt. Sie ist die Schutzpatronin des Verteidigungskrieges und des Krieges für eine gerechte Sache. Minerva wird oft von einer Eule begleitet. (griech.: Athene)
Die drei Schicksalsgöttinnen. Eine der Parzen spinnt den Schicksalsfaden der Menschen, die zweite trennt den Faden auf und die dritte schneidet ihn endgültig ab.
Ursprünglich der Himmelsgott; später nur Gott des Krieges
Ull(er)
Gott des Winters (Patron der Skiläufer), der Jagd, des Zweikampfes, der Weide und des Ackers; Bogenschütze
Walhall
Das Heldenparadies, wohin die Gefallenen von den Walküren gebracht werden.
Walküren
Schildmädchen (Schildjungfer), die die gefallenen Helden (Einherier) vom Schlachtfeld nach Wallhall holen, wo sie von Wotan bewirtet werden, um beim Weltuntergang den Asen im letzten Kampf beizustehen.
Widar
Gott des Waldes, der Rache und des Schweigens; Sohn Wotans, der dessen Tod am Fenriswolf rächt.