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Namen und Bezeichnungen


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Warum heisst das Chateaubriand eigentlich Chateaubriand?


Mit Chateaubriand wird ein dickes, gebratenes Stück Rindfleisch bezeichnet. Der ursprüngliche Erfinder war ein französischer Koch mit dem Namen Chabrillan. Trotzdem wurde aber der französische Schriftsteller und Politiker François René Vicomte de Chateaubriand (1768-1848) zum Namensgeber.

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Was versteht man unter Separatorenfleisch?


Beim händischen Zerlegen eines Schlachtkörpers kann das Fleisch bei vernünftigem Aufwand nie vollständig von den Knochen abgelöst werden. Durch den Einsatz feuchter Hitze oder durch eine mechanische Nachbearbeitung der Knochen (Abschaben) kann das noch anhaftende Fleisch im industriellen Bereich oft wesentlich gründlicher abgetrennt werden. Dadurch wird die Ausbeute entsprechend erhöht und das dabei gewonnene Fleisch kann als sogenanntes Separatorenfleisch für billige Fleischprodukte verwendet werden. Es gilt wegen seines Gehaltes an Knorpeln und Mark allgemein als eher minderwertig und sollte deshalb nur in günstigen Wurstwaren verwendet werden. Durch die BSE-Problematik der letzten Zeit ist die Verwendung gewisser Fleischanteile aber nicht mehr zulässig, da keine mit Nervengewebe versetzten Partien mehr verwendet werden dürfen.

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Was ist Teflon?


Teflonpfannen haben einen ausgeprägten Antihafteffekt. Sie sind mit einer speziellen hitzebständigen Kunststoff beschichtet. Teflon steht dabei als Abkürzung für die chemische Bezeichnung Tetrafluoräthylen. Dies ist ein Kunststoff aus der PTFE-Gruppe.

Der Werkstoff Teflon ermöglicht die Erzeugung einer der glattesten Oberflächen. Auf dieser sehr glatten Oberfläche beruht denn auch der Antihafteffekt. Die Glätte entspricht etwa jener von schmelzendem Eis.

Das Teflon wurde 1938 rein zufällig in den Laboratorien des amerikanischen Chemieunternehmens Du Pont entdeckt. Man experimentierte damals mit Kühlgasen und stellte eines Morgens fest, dass sich in einem gasgefüllten Behälter eine wachsartige Schicht abgesetzt hatte. Diese erwies sich als unempfindlich gegen verschiedenen Ätzmittel und beständig gegen niedrige und hohe Temperaturen. Daraus entwickelte man schliesslich den Pfannenbelag.

Um den Antihafteffekt von Teflon zu erhalten ist es wichtig, dass die Pfannenoberfläche nicht beschädigt wird. Verwenden Sie deshalb in den beschichteten Pfannen keine scharfen Metallgegenstände.

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Woher kommt eigentlich die Redewendung "eine Milchmädchenrechnung machen"?


Die Redewendung wird heute in dem Sinne gebraucht, dass eine Erwartung oder eben eine Rechnung auf einem Trugschluss basiert, oder eben auf einer Gedankenkette von unlogischen Schlüssen aufgebaut ist. Das aber gerade Milchmädchen für solche Trugschlüsse prädestiniert seien resp. eben nicht rechnen könnten ist eigentlich nur ein Zufall. Die Redewendung wurde aus den deutschen Fabeln "Die Milchfrau" von J.W.L. Gleim (1757) und "Der Milchtopf" von J.B. Michaelis (1766) abgeleitet. Die beiden Geschichten gehen ihrerseits wieder auf eine Geschichte aus dem 17. Jahrhundert des französichen Dichters Jean de la Fontaine mit dem Titel "La Laitière" zurück.

Es wird darin erzählt, wie eine Bauernmagd mit dem Namen Perette einen Topf Milch auf den Markt bringen will, um diesen mit möglichst viel Gewinn zu verkaufen. Ob des erwarteten Reichtums gerät sie zusehends ins Träumen und lässt die Gedanken abschweifen. Sie baut sich eine Gedankenkette zusammen, in der sie für den Topf Milch sogleich ein Huhn erwirbt, das dann viele Eier legt. Mit dem Erlös dieser Eier könnte man dann ein Schwein oder eine Kuh erwerben, sodass der Gewinn immer grösser würde. Am Ende stünde gar der eigene Hof. Sie freut sich ab den Aussichten auf den baldigen Wohlstand derart, dass sie schliesslich übermütig zu hüpfen beginnt. Darob stolpert sie alsbald und verschüttet natürlich die ganze Milch. - Und aus lauter Übermut ist der Traum schon wieder aus. Dies alles, obwohl die Gedankenkette ja sogar durchaus logisch wäre und auch gar keine (milchmädchentypische?) Rechenfehler darin enthalten sind. Es mangelt schlussendlich einfach nur am Glück und an den äusseren Umständen.

Man sieht daraus, dass auch einfache Mägde mit den gleichen Problemen kämpfen, wie Kapitalisten, Börsenmakler und Anlageberater. Letzere werden aber eindeutig besser bezahlt...



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BB/RB / 19.1.2004 - Last update: 05.01.2006
Autor: Dr. Bruno Baumann / Seitenaufrufe:

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