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Der Genuss von bitter schmeckenden Zucchetti/Zucchini oder anderen Kürbisgewächsen kann zu ernsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Symptome
Die Betroffenen leiden bereits nach der Einnahme von wenigen Bissen unter Erbrechen, heftigen, manchmal blutigen Durchfälle, Kolikschmerzen sowie Schwindel, starker Speichelfluss, Kopfschmerzen und beschleunigtem Puls. Es kann ein Kollaps auftreten, Unbehandelt kann es bei Kleinkindern, Betagten und Kranken zu lebensgefährlichem Flüssigkeitsmangel kommen.
Ursachen
Verursacht werden die Symptome durch die in den Pflanzen enthaltenen Cucurbitacine. Diese Wirkstoffe sind bei wilden Kürbisgewächsen weit verbreitet. Die für die menschliche Ernährung verwendeten Teile der kultivierten Kürbisgewächsarten (z.B. Zucchetti/Zucchini, Gurke, Esskürbis, Melone, Wassermelone) sind aufgrund der Züchtungsanstrengungen normalerweise frei von Cucurbitacinen. Durch Kreuzungen mit anderen Kürbisgewächsen oder Rückmutationen kann es allerdings zu einer erneuten Toxinbildung kommen. In diesem Zusammenhang ist der immer beliebtere Anbau von Zierkürbissen im eigenen Garten besonders problematisch. Viele dieser Zierkürbise bilden Cucurbitacine. Die Brefruchtung der Blüten erfolgt durch Bienen teilweise über relativ grosse Distanzen. So entstehen zwangsläufig Kreuzungen von Zier- mit Esskürbissen. Die Nachkommen dieser Pflanzen bilden dann wieder die giftigen Cucurbitacine.
Erkennungsmerkmale
Curcurbitacinhaltige Pflanzen sind normalerweise an ihrem bitteren Geschmack erkennbar. Bitter schmeckende Zucchettis/Zucchinis sind deshalb potentiell giftig und sofort wieder auszuspucken.
Risikogruppen
Der bittere Geschmack wird von Kindern oder Personen, welche bitter schlecht schmecken, oft nicht erkannt.
Massnahmen
Es wird empfohlen, keine im Garten wild aufkommende oder aus eigenen Samen aufgezogene Kürbisgewächse zu essen.
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