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Kurzbiografien
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Sie finden hier eine Auflistung von Künstlern, deren Werke in der Bilder-Galerie vorgestellt werden. |
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Künstler-Index
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Die Beiträge werden in loser
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Marc Chagall
| Geb. 1887 in Liosno (Witebsk / Weissrussland), gest. 1985 in Saint Paul-de Vence / Frankreich.
Der russisch jüdische, surrealistische Maler und Graphiker aus Russland verschmolz Fauvismus, russische Volkskunst und jüdische Mystik zu einem eigenen Stil.
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1910-1914, während eines Aufenthaltes in Paris, lernte er den Fauvismus und Kubismus kennen. Geprägt durch seine Kindheiterinnerungen, entstanden Bilder mit dörflichen Szenen ("Ich und das Dorf" - 1911). In der phantasievollen Welt Chagalls traten Hähne, Pferde, Kühe, durch die Luft fliegende Liebespaare und sein Violine spielender Onkel ("Der Geiger" - 1911/12) auf.
1914, nach einer erfolgreichen Ausstellung in Berlin, kehrte er nach Witebsk zurück. Seine dort entstehenden Bilder "Der Jude in Grün", "Der Jude in Schwarz-Weiss", "Witebsk vom Sagunow-Berg" und "Das blaue Haus" zeigten Chagalls enge Verbundenheit zum Judentum und zu Russland.
1920 entdeckte Chagall in Moskau als Bühnenbildner für das jüdische Kammertheater ein neues Betätigungsfeld. Später entwarf er in den Vereinigten Staaten Bühnenbilder und Kostüme für Balett und Oper.
1923-41 lebte Chagall erneut in Paris. Seine Bilder aus den 30er Jahren zeigen Liebespaare, Blumen und Motive aus der Zirkuswelt. 1941 emigrierte er in die Vereinigten Staaten, wo vom Krieg gezeichnete Bilder entstanden. Nach dem Tode seiner Frau kehrte er 1949 nach Frankreich zurück, wo er nun auch als Glasmaler arbeitete.
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BB / 18.8.2004 - Last update: 04.05.2005
Autor: Dr. Bruno Baumann / Seitenaufrufe: 6818
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Sprichwort
Brot ist nicht hart - kein Brot ist hart!
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