Der bereits zu seiner Zeit gefeierte napolitanische Stillebenmaler Guiseppe Recco war der Sohn von Giacomo Recco und damit ein Spross aus der Malerdynastie der Reccco.
Recco erhielt seine malerische Ausbildung durch seinen Vater und wahrscheinlich auch seinen Onkel Giovan Battista Recco. Während einer Reise in die Lombardei studierte er die Arbeiten von E. Baschenis und wurde in der Folge in der Tradition seines Vaters zum Maler von naturalistischen Blumenstilleben.
Nach seiner Rückkehr nach Neapel wurde er auch durch die Caravaggionisten, sowie den spanischen Maler F. Herrera beeinflusst. Seine Motive zeigen fortan Fische und Seefrüchte, sowie Wild und Küchenszenen. Einige Arbeiten lehnen sich an die Werke seines Onkels an. Seine Fisch- und Küchen-Stilleben sind als typisch neapolitanisch zu betrachten. Seine Werke zeichnen sich aus durch klare Kompositionen, die auf einer ausgewogene Balance von Horizontale und Vertikale beruhen. Er war auch ein genauer Beobachter des Lichtfalles und der Oberflächentexturen. Ab den 1670er Jahren bevorzugte er in seinen Kompositionen einen mehr barockartigen, dekorativen Stil.
Recco wurde zunehmend bekannt und erhielt schliesslich eine Einladung an den spanischen Hof.
Der stilistisch Jan Davidsz. de Heem nahestehende Stillebenmaler war Mitbegründer der Leidener Malergilde (1648/49). Er spezialisierte sich auf Früchte- und Blumenstücke.
Rubens gilt als Hauptmeister des flämischen Barock. Sein Schaffen hatte einen grossen Einfluss auf die Kunst der Folgezeit. Seine Wirkung reicht bis zu den Impressionisten. und beeinflusste auch Skulptur und Architecktur seiner Zeitgenossen.
Ein neapolitanischer Maler der stark von Caravaggio beeinflusst wurde. Er malte vorzugsweise Stilleben mit Früchten, die stark an die grossen spanischen Stillebenmaler des 17. Jhts. erinnern. Sein Neffe und Schüler Giuseppe (ca. 1631-1710) malte in ähnlicher weise. Das Kürzel "G B R" dass gleichermassen von Ruoppolo und der Recco-Familie verwendet wurde, führte zu Verwirrung hinsichtlich der Zuordnung der Werke.
BB / 18.8.2004 - Last update: 04.05.2005 Autor: Dr. Bruno Baumann / Seitenaufrufe: 8814